Die dritte Säule: Lebensfreude – Ihr innerer Kompass für wirksame Führung.
Ein Blog über Emotionen – Geborgenheit und Lebendigkeit
Es gibt in uns eine Kraft, die nicht laut ist. Nicht logisch. Nicht kontrollierbar. Aber sie trägt uns – durch Stürme, durch Stille, durch das Unbekannte. Diese Kraft ist unsere Gefühlswelt. Und sie ist für viele ein vergessenes Land. Zu viel Schmerz. Zu viel Funktion. Zu wenig Raum. Doch genau hier liegt der Schlüssel zu unserer Lebendigkeit. Nicht im Erklären. Nicht im Aushalten. Sondern im Fühlen.
Warum ich diesen Blog heute anders schreibe …
Manche Filme bleiben.
Nicht wegen der Effekte.
Nicht wegen der Story.
Sondern, weil sie etwas zum Klingen bringen, das wir selbst fast vergessen hätten.

„Der Hüter der Erinnerung – The Giver“ ist ein stiller Wachruf. Ein Spiegel. Ein Schmerz, den wir fast nicht mehr spüren – eine Sehnsucht, die sich weitete wie ein Horizont nach Jahren im Nebel. Dieser Film zeigt eine Welt, in der alles reguliert ist. Schmerzlos. Farblos. Sicher. Und doch ist es eine Welt ohne echte Freude. Ohne Berührung. Ohne Tiefe. Eine Welt ohne das, was uns menschlich macht: Gefühl. Erinnerung. Verbindung. Dieses Thema hat mich tief bewegt, weil in Bildern erzählt wird, was ich täglich in meiner Arbeit erlebe: Wenn wir den Zugang zu unseren Gefühlen verlieren, verlieren wir nicht nur uns selbst – wir verlieren unsere Lebendigkeit.
Genau deshalb widme ich diesen Blog der dritten Säule meines Weges:
Ohne Lebendigkeit und Verbindung zu unserer Gefühlswelt ist Führung nicht möglich.
Wir haben früh gelernt, uns zu verschließen und uns hinter einer Maske zu verstecken:

„Reiß dich zusammen.“
„Das bringt doch nichts.“
„Gefühle machen dich schwach.“
Und so schneiden wir uns ab.
Von der Angst. Von der Freude. Von der Liebe.
Von allem, was uns menschlich macht.
Doch jede verdrängte Emotion wird zum Schatten,
der uns unbewusst lenkt.
Und jede gelebte Emotion wird zum Licht,
das uns zurück ins Leben führt.
„Welchen Zugang habe ich zu meinen Gefühlen?“
„Kann ich sie benennen – oder habe ich mich längst abgetrennt?“
Diese Fragen berühren mehr als nur Emotion.
Sie entscheiden, wie wir durch das Leben gehen:
Voll. Oder leer.
Nah. Oder abgeschnitten.
Wach. Oder wie im Dämmerzustand.
In „Der Hüter der Erinnerung“ sehen wir, was geschieht, wenn Emotionen gelöscht werden: Die Menschen funktionieren. Aber sie fühlen nicht mehr.
Keine echte Freude. Kein Mitgefühl. Kein Schmerz. Kein Staunen.
Und wir spüren:
Das ist nicht sicher.
Das ist leer.

Im astrologischen Kosmogramm zeigt uns der Mond, wie wir fühlen.
Er offenbart unsere innere Geborgenheit – oder den Mangel daran. Wenn wir einen guten Zugang zu uns selbst haben, können wir wieder Lebensfreude und Lebendigkeit genießen.
Führung beginnt mit Verbindung zu sich selbst
Wer sich hier neu verankert:
- öffnet sich für eine Tiefe, die keine äußere Rolle erreichen kann – und entwickelt authentische Führungsstärke.
- entdeckt, was ihn wirklich nährt.
- lernt, Gefühle nicht zu bewerten, sondern zu verstehen.
So wird aus innerem Nebel klare Orientierung.
Aus emotionaler Taubheit entsteht lebendige Präsenz.
Und Geborgenheit wächst – nicht im Außen, sondern aus Dir selbst.
Die Einladung
Wenn du funktionierst, aber innerlich taub bist…
Wenn du lächelst, aber nichts mehr fühlst…
Wenn du dich nach Freude sehnst, aber nicht weißt, wie du sie findest…
Dann ist jetzt der Moment, zurückzukehren.
Nicht in die Vergangenheit.
Sondern in dein Innerstes.
Und Du?
Was willst du wieder fühlen, wenn du dir selbst erlaubst, in der Führung zu sein?


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